Mittwoch, 13. Juni 2018

St. Pölten RM 80km/1110hm

Diesmal startete das Tegee Radteam geschlossen auf der 80km Classic Strecke.

Sieg in der Ost-Cup 2018 Wertung
Milo direkt am Podium
Die ersten 27km führten flach im Spazierfahrmodus hin zu den ersten Anstiegen "Wetterlucke" direkt gefolgt von der "Luft". Ich fuhr ganz vorne in den Berg rein und blieb auch vorne.

Die Gruppe verkleinerte sich von ca 60 Fahrern auf rund 20. Auf der kurzen Abfahrt zur "Luft" erholte ich mich gut und konnte mit 6 Fahrern dem Feld am nächsten Berg davon fahren. Weiter oben sind dann 2 starke Bergfahrer ausgebrochen, die wir dann leider nicht mehr einholen konnten.

Am letzten Berg verloren wir noch einen Mitstreiter und so machten wir bis zum Ziel fortan zu Dritt Tempo.

In der Kombiwertung von Leithaberg und St.Pölten RM (Ost Cup 2018) war dann durch das super Ergebnis allerdings der Sieg drin.

Markus der selbsternannte "Kugelblitz" war nur wenige Minuten hinter der Spitzengruppe im Ziel - eine Top Leistung!
Jürgen konnte sich durch seinen starken Antritt eine Top 50 AK Plazierung sichern und Mathias - der anfangs Bedenken hatte ob der RM nicht zu hügelig für ihn ist - kratzte sogar am 30km/h Schnitt und kam zufrieden mit einer super Zeit ins Ziel!

Abfahrt in kleiner Gruppe / Kampf um Platz 3-5
Prost!




















Ergebnisse:
Bernd        Platz 4 AK / Platz 4 gesamt 
                   Sieg in der Ost-Cup-Wertung! 
Milo           Platz 2 Kids Race (2000m)
Marcus      Platz 28 AK / Platz 42 gesamt
Jürgen       Platz 47 AK / Platz 93 gesamt
Mathias     Platz 76 AK / Platz 213 gesamt

Text: Bernd Eichinger

Glocknerkönig 29km/1671hm

Ist schon eine Weile her, dass ich den Glockerkönig gefahren bin - genauer gesagt 2013 und 2014 - also vor dem Hausbau! Im Jahr 2014 war ich stolz, Platz 60 unter 3500 Teilnehmern mit einer Zeit von knapp unter 1h30min erreicht zu haben und diesmal sollte es nochmal einen Tick schneller sein.

Endlich im Ziel! Jetzt gibts Kaiserschmarrn
auf den letzten 200m nochmals alles rausholen
Nach dem Frühstück um 4Uhr morgens und einem weiteren Powernap kam der Blick auf die Waage der 1kg weniger Körpergewicht als 2014 offenbarte. Keine schlechten Voraussetzungen also um die 1671m Höhenunterschied bis rauf zum Fuscher Törl auf 2428m Seehöhe schneller als 2014 zu fahren...

Dank der guten Ergebnisse der letzten Rennen durfte ich bei den schnellsten 200 Fahren im ersten Startblock starten.

Um 7Uhr gings dann los von Bruck in Richtung Großglockner.
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36.1km/h rollten wir locker bis zum Berg.

Der Blick auf die Uhr machte mich nervös! Wir waren tatsächlich um 1min langsamer am Berg angekommen - also musste ich um mein Ziel (<1h29min) zu erreichen diese Minute noch zusätzlich am Berg rausholen.

Gesagt, getan: auf den nächsten 13min bis zur Mautstelle Ferleiten zog ich mit 355W etwas stärker als geplant mit 14W mehr als 2014 in den Berg rein und hatte bei der Mautstelle die 1min schon eigeholt.

die letzten Kehren vor dem Fuscher Törl
Danach versuchte ich so konstant wie möglich bis zum Fuscher Törl zu fahren aber die zunehmende Höhe setzte mir sehr zu und ich sah die Leistung von 340W bis auf 300W runterfallen.

Als ich dann aber in 1h28min48sec am Fuscher Törl die Ziellinie passierte und merkte, dass ich eine Top 10 AK Platzierung hatte (und das bei so einem großen Rennen), dachte ich mir: "Das war die Schmerzen definitiv wert!"

Bei Kaiserschmarrn und Kaffee trafen wir dann auch noch Ronnie der trotz geringem Trainingsumfang locker unter 2h gefahren ist und sich damit im ersten Drittel eine gute Platzierung sichern konnte!

Ergebnis:
Bernd      Platz 8 AK / 26 gesamt! (fast 2000 Teilnehmer)
Ronnie     Platz 112 AK
https://services.datasport.com/…/velo/glocknerk…/rang013.htm

Text: Bernd Eichinger

Waidhofen RM 103km/600hm

Taktikbesprechung wegen Ausreißen mit Nora Sprinter
Ehrlich gesagt bin ich jetzt richtig happy!
Gestern der tolle Erfolg beim Bergzeitfahren und dann heute nur 1sec hinter dem Sieger ins Ziel und auch nur deshalb weil ich auf den letzten Metern etwas rausgenommen hab (im Zielsprint sind 2 Leute direkt vor mir schwer gestürzt).

Das Bier am Abend des Vortags bei den Dörflers hat definitiv nicht geschadet.

Zum ersten Mal konnte ich, ohne auf 110% gehen zu müssen mit der Spitzengruppe über die Berge fahren! Dazu waren war am ersten Berg 380W über 10min und am zweiten Berg 392W über 5min notwendig aber angefühlt hat es sich wie 98% also noch mit etwas Luft.

Weil die Spitzengruppe aber bergab leider kaum Tempo gemacht hat, konnten die Verfolger die Lücke nach dem Berg 2x zufahren und so war die Gruppe sehr groß (rund 20 Leute). Danach gings flach zurück Richtung Waidhofen.
Zielsprint aus der Spitzengruppe

Bis zum Schluß hatte ich das Gefühl, das Rennen im Griff zu haben, konnte Sprintattacken im Flachen problemlos kontern und auch viel im Wind fahren.

So kanns gerne weitergehen!

Ergebnisse:
Bernd    Platz 7 gesamt! 









Text: Bernd Eichinger

Bergzeitfahren Blassenstein 4.7km/500hm

Start am Hauptplatz in Scheibbs

Da ich noch nie den Blassenstein gefahren bin, fuhren wir zuerst mit dem Auto rauf und als ich sah wie steil dieser Berg ist und meine Frau dann noch gefragt hat wann wir endlich oben sind, wars klar, dass das keine Spazierfahrt wird.
Sieg in der AK!













Um 13:19Uhr war dann mein Zeitslot (Einzelstarts im Minutentakt). Mein Ziel war, mit 350W zu beginnen und versuchen nach 10min auf 360W zu erhöhen doch die Beine fühlten sich richtig gut an und so bin ich gleich mit 360-370W los und konnte zu meinem Erstaunen die Power bis zum
Schluß sehr konstant halten.

Nach 1km Fahrt begann es so richtig wie aus Kübeln zu schütten!
strömender Regen während der Fahrt
Der Berg hat einige heimtückische und richtig steile Rampen, bei denen ich auf bis zu Puls 193 raufgekommen bin.

Ehrlich gesagt wäre ich mit einer 19er Zeit und 360W im Schnitt schon zufrieden gewesen. Um so größer die Freude als ich dann die 18:25 und die 367W stehen sah.

Ergebnisse:
Bernd     Platz 1 AK / Platz 5 gesamt 
Text: Bernd Eichinger

Dienstag, 12. Juni 2018

Leithaberg Radmarathon 80km/1100hm

Diese Woche stand der Leithaberg Radmarathon am Programm wo ich mich diesmal alleine über die 80km und 1000hm für unser Team quälte.

Startaufstellung
In jeder Runde gab es einen längeren Anstieg an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. In der ersten Runde gab es am Anstieg noch keine Attacke und ich hielt mich immer weit vorne im Feld auf um nicht den selben Fehler wie in Mörbisch zu machen. Das kostete etwas Energie aber gab auch Sicherheit.

In der zweiten Runde kam wie erwartet die Attacke von 3 Fahrern am Berg, denen ich 5min lang folgte. Blöderweise dauert aber der Berg rund 10min und so entfernten sich die 3 Fahrer langsam aber sicher.
Der Blick über die Schulter zeigte das Feld mit mehr als 20 Fahrern schon 40m hinter mir. Natürlich fand ich das geil, dass ich am Berg schnell bin aber für die schnellsten Drei dann doch einen Tick zu langsam.
Zielsprint gegen die Hillingers
Ich ließ mich vom Feld einholen und hoffte auf eine gute Positionierung im Zielsprint. Von der Platzierung wäre alles zwischen Platz 4 und Platz 34 möglich gewesen.
Auch wenn ich echt super Beine hatte, so war die Positionierung vor dem Sprint alles andere als optimal und ich ließ mich im Feld einkerkern. Bin dann in der Mitte des Feldes auf Platz 17 nur 3.4sec hinter dem Viertplatzierten Leo Hillinger ins Ziel gerollt. Aber so ist das nunmal beim Radfahrern - Taktik und Sprintplatzierung am Schluß macht auch viel aus!
Trotzdem bin ich auf jeden Fall zufrieden und freue mich auf die hügeligen Radmarathons die noch kommen.


Ergebnisse:
Bernd     Platz 8 AK / 17 gesamt

Text: Bernd Eichinger

Schwanenstadt Radmarathon

Am Donnerstag gings nach Oberösterreich zu einem Radmarathon den ich noch nie gefahren bin. Es handelt sich dabei um ein Rundstreckenrennen (6.1km/60hm pro Runde) und derjenige der in 3h die meisten Runden schafft, gewinnt.
Als ich in Schwanenstadt ankam und Teamwagen inkl Sponsorräder und Mechniker diverser Elite Teams (Team Felbermayr Simplon, Team Feldbinder Owayo KTM,...) sah, wusste ich, dass das für mich sehr anstrengend werden wird.

Mit von der Partie war Dörfler Philipp als Fahrer und Radler Gerhard als begnadeter Fotograf!

Leider fing es nach kurzer Zeit richtig stark zu regnen an und die Temperatur ist von 25°C auf 15°C gesunken. Total durchnässt mit 75km/h bergab bekam ich Schüttelfrost, den ich nicht mehr kontrollieren konnte. Somit hörte ich der Gesundheit zuliebe auf auch wenn mich Philipp noch versuchte mit Windschatten weiter zu motivieren!






Diesmal leider keine Top Platzierungen für uns aber geile Fotos! - danke Gerhard


Ergebnisse:
Philipp      Platz 37 AK
Bernd        DNF





Text: Bernd Eichinger